Inka Noack's Konzerte

Inka Noack's Konzerte

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Presse

Programm

26. November 2016, 20 Uhr
Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal

Inka Noack, Mezzosopran
Irene Leidner-Götze, Cello
Irine Gorgadze, Klavier

Es geht um Frauen im Konzert der Mezzosopranistin Inka Noack unter dem Titel „Destino delle Donne“. Die leidenschaftliche Sehnsucht nach dem Mann der Träume ist das allumfassende Thema des Programmes, das Noack mit ihren musikalischen Partnerinnen Irene Leider-Götze (Cello) und Irine Gorgadze (Klavier) zusammengestellt hat. Es enthält Werke wie Henry Purcells Lamento der Dido aus „Dido und Aeneas“, die Arie der Fenena aus Giuseppe Verdis Nabucco, die Arie der Marguerite über den König von Thule aus Hector Berlioz „La Dammation de Faust“ und George Gershwins Trauersong „My man’s gone now“ aus „Porgy and Bess“. Romantische französische Werke für Cello und Klavier runden das Programm ab und laden zum Träumen ein.

Das ausführliche Konzertprogramm stellen wir in Kürze für Sie hier zum Download bereit!

Nur wer die Sehnsucht kennt (2011)

„Das Duo wagte sich bei seinem Auftritt auch über die musikalische Romantik hinaus und warf einen Blick in die Moderne. In Kompositionen von Hugo Wolf und Max Reger gelang es der Mezzosopranistin, die sehr zerbrechlich klingenden Kleinode den Zuhörern zu vermitteln, indem sie ihre stets kontrollierte und nicht zum Ausbruch neigende Stimme zielsicher zu führen wusste. Dabei schaffte sie es, die Musik derart zu verinnerlichen, dass ihr professioneller Auftritt mit dem höchsten Grad an Authentizität verschmolz. Zu dieser Authentizität gehörten zweifelsohne auch die kleinen Anmerkungen und Anekdoten, die sie wie vermittelnde Brücken zwischen die einzelnen Liedvorträge baute. Charmant und mit einer Brise Leichtigkeit versuchte sie, dem schwermütigen Thema »Sehnsucht« auch immer ein Augenzwinkern abzuringen, mit dem sie zu erheitern wusste.

Zum georgischdeutschen Künstlerduo gehört seit mehr als fünf Jahren auch Irine Gorgadze. Die Pianistin widmete sich an diesem Abend der einzigen Komposition von Robert Schumann, der »Träumerei« aus den »Kinderszenen«. Unter ihren Händen entwickelte sich eine Klavierminiatur mit hochexpressiver Kraft und emotionaler Reife, die im Sich-Verklingen am Ende des Stückes das Publikum zu »Bravo«- Rufen mitriss. Irine Gorgadze zeigte wieder einmal mehr auch ihre Qualität zum solistischen Vortrag.“
(Westfalenblatt, 2011)

MezzoNotte 2013

„Kennzeichen von Inka Noacks Stimme ist ihre Wärme und Natürlichkeit. Bei zahlreichen Konzerten hat die Wertheranerin damit schon das Publikum verzaubert.
So auch bei ihrem ersten Gastspiel im Kammermusiksaal der Oetkerhalle im Winter 2011. Darum nimmt es nicht Wunder, dass bei der jetzigen »Mezzo Notte« nur wenige der 300
Plätze frei bleiben.
Gemeinsam mit der georgischen Pianistin Irine Gorgadze präsentiert Inka Noack Arien
großer Opern in einem kammermusikalischen Rahmen. Die gefühlsbetonten Stücke
erhalten auf diese Weise eine ungewohnte Intimität und Privatheit, die besonders bei dramatischen und romantischen Stellen für Gänsehaut-Momente sorgen.

[…] Wieder eine andere Facette bietet Saint-Saëns‘ Dalilah, die ähnlich wie Bizets Carmen ihre weiblichen Verführungskünste gezielt für ihren eigenen Vorteil einsetzt.
Hier blitzt der Schalk auch aus den Augen der Stimmtrainerin. Die klare Geradlinigkeit ihrer Stimme geht Inka Noack darüber jedoch genauso wenig verloren, wie in dem verzierungsreichen »Una voce poco fa« aus Rossinis Babier von Sevilla. Dieaußergewöhnliche Akustik des Kleinen Saales trägt zusätzlich dazu bei, dass die Zuhörer
sich mit großer Leichtigkeit in das feine Stimmungsgeflecht einbinden lassen.“

(Westfalenblatt, 2013)